Über & Kontakt

Servus, mein Name ist Sandro Abbate. Ich habe einige Semester  Wirtschaftswissenschaften und schließlich Kulturwissenschaft studiert und arbeite freiberuflich als Autor, Texter und im Onlinemarketing. Darüber hinaus bin ich als Contentmanager für eine regionale Personalberatung tätig.

Das Thema Neues Arbeiten bzw. neudeutsch „New Work“ beschäftigt mich eigentlich schon sehr lange. Im Grunde genommen, seitdem ich die ersten eigenen Schritte in der sogenannten Arbeitswelt gegangen bin.

Vieles stört mich am momentan bestehenden Arbeitssystem. Zu viele unnötige Zwänge bestimmen unseren Arbeitsalltag, ja, unser Leben. Seit der ersten industriellen Revolution sind Menschen mehr und mehr dazu gezwungen, Tätigkeiten auszuführen, die sie nicht erfüllen, mit denen sie sich nicht identifizieren können. Arbeit ist nur noch in den seltensten Fällen Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und Schaffenskraft, sondern vielmehr notwendiges Übel, um die eigene Existenz zu sichern. Das war nicht immer so, und das muss auch nicht immer so bleiben.

Auch wenn es gemeinhin als unveränderlich und selbstverständlich angesehen wird, ist nicht gesagt, dass Arbeit in Zukunft nicht auch anderes sein. Schließlich ist unser heutiges Job-System mit seinen etwa 200 Jahren ja noch gar nicht so alt. Und die derzeitigen Entwicklungen in Bezug auf Automatisierung, Digitalisierung usw. lassen durchaus erahnen, dass es sich beim jetzigen System der Erwerbstätigkeit um eine vorübergehende Periode handelt. Wir erleben gerade nicht nur tiefgreifende technische Umwälzungen, die zahlreiche durch Menschen ausgeführte Tätigkeiten bald abschaffen werden. Wir haben es auch immer mehr mit einem neuen Verständnis von Arbeit und Zusammenarbeit zu tun. Seien das nun Menschen, die sich auf alte Handwerkskünste besinnen, und in kleinen Einheiten hochwertige und nachhaltige Produkte herstellen oder Menschen, die sich in kollektiv geführten Unternehmen zusammentun, um unnötige Hierarchien abzuschaffen und Arbeit wieder zu einem integralen Bestandteil des persönlichen Lebens machen.

In jedem Fall sind die Entwicklungen mehr als spannend. Nun gilt es, das Beste aus den neuen technischen Möglichkeiten zu machen, und den Wandel sozialverträglich und zum Vorteil aller Menschen zu gestalten.

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