Leidenschaftliche Literaturvermittler

Über 1.300 deutschsprachige Literaturblogs

1305 deutschsprachige Buchblogs führt die sogenannte Top-List des Bloggers und Softwareentwicklers Tobias Zeising auf lesestunden. de. Dementsprechend kann man sich vorstellen, wie groß die Bandbreite an Bloggern, die sich mit Literatur auseinandersetz en mitt lerweile ist. Ein großer Teil dieser Blogs beschäftigt sich mit Genre-Literatur von der Romanze bis zum Fantasy- und Horror-Roman. Hier werden oftmals Bücher besprochen, die nie den Weg ins Feuilleton fi nden würden. Aber es gibt auch einen nicht unbedeutenden Anteil an Blogs, in denen anspruchsvolle Gegenwartsliteratur behandelt wird, und die durchaus ernstgenommen werden können und sollten.

Welchen Einfluss haben deutschsprachige Literaturblogger auf das Leserverhalten?

Eine kleine Studie

Buch- und Literaturblogger werden im Allgemeinen als unabhängige Multiplikatoren im Netz angesehen, die sich mit den Lesern auf Augenhöhe befinden. Das unterscheidet sie unter anderem vom Feuilleton, wo Redakteure und Kritiker nicht die Freiheit haben, Titel gänzlich nach ihrem Geschmack auszuwählen.

Natürlich birgt das die Gefahr, dass vor allem Bücher besprochen werden, die dem Blogger gefallen, sodass kein wirklich kritischer Umgang mit Literatur stattfindet. Das mag tatsächlich in einem Teil der Literaturblogs so sein. Es gibt jedoch zahlreiche Blogs, die sich mit anspruchsvoller Gegenwartsliteratur beschäftigen und zu kompetenten Urteilen fähig sind. Insgesamt werden Literaturblogs als sinnvolle und nötige Ergänzung im Literaturbetrieb und der Medienlandschaft gesehen.

Die komplette Studie von Juni 2017 können Sie hier als PDF-Datei herunterladen. Klicken dazu auf das Bild links.

Was kann ich hier für Sie tun?

Die nötigen Kontakte herstellen zum Beispiel.

Seit mehreren Jahren bin ich mit novelero.de selbst Literaturblogger und verfüge dementsprechend über zahlreiche Kontakte in die sehr vielfältige  Buchblogger-Szene. So habe ich beispielsweise im Frühjahr die Buchblogger-Anthologie „Warum ich lese“ herausgegeben, an der sich 40 Literaturblogger mit Texten zu ihrer Lesebiografie beteiligten. Erschienen ist das Buch im Erlanger homunculus verlag.